Eine Platine als Glasmosaik

Wettbewerbs-Entwurf für die TH Rosenheim

Ein changierendes Glas-Mosaik, das eine Platine mit goldenen Leiterbahnen abbildet, bedeckt die gesamte Fassade.

Über einem Fensterband befindet sich der „Chip“ der „Platine“. Er besteht aus goldgetöntem Thermoglas. Wie das Mosaik schimmert es je nach Blickwinkel und Tageslicht in unterschiedlichen Tönen.

Was aus der Ferne wie ein homogenes Bild wirkt, erweist sich in der Nahsicht als Zusammenspiel von über einer Million gläserner Mosaiksteine.

Die Mosaiksteine sind einzeln aus Muranoglas gegossen und aufgrund ihrer mineralischen Zusammensetzung wetterbeständig und selbstreinigend.

Da das Glasmosaik nicht glatt wie ein Spiegel ist, sondern eine leicht gewellte, strukturierte Oberfläche hat, wird das Licht diffus gestreut und kann daher nicht blenden.

Nachts werden 30 „Lötpunkte“ auf der „Platine“ von LED-Clustern hinterleuchtet, die von innen heraus strahlen.

Sie sind in das Mosaik eingebettet und sitzen hinter transluzenten Glassteinen.